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Martin-Opitz-Bibliothek, Herne

Im Jahr 1948 gründete die Stadt Herne eine ,,Bücherei des deutschen Ostens``, die als öffentliche Bibliothek für wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Schrifttum gedacht war. Die Bibliothek, die mithin jetzt 50 Jahre alt wird, war damit die erste Bibliothek, die sich als Ziel gesetzt hatte, Schriftum aus den Vertreibungsgebieten zu sammeln. Aus dem Nichts wurde damit von einer einzelnen Stadt (Herne) eine bemerkenswerte Bibliothek aufgebaut - eine Unterstützung von Bund und Land kam erst relativ spät.

Zur Unterhaltung der Bibliothek wurde 1989 eine Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek errichtet und aus diesem Anlaß, die ,,Bücherei des deutschen Ostens`` in Martin-Opitz-Bibliothek umbenannt.

Das letzte Mal wurden Informationen über den pommerschen Bestandsteil 1982 im Bestandskatalog, Band 1 ,,Norddeutschland``4.9 den Benutzern zugänglich gemacht. In der Bibliothek selbst befindet sich ein alphabetischer Katalog.

Adresse: Martin-Opitz-Bibliothek, Berliner Platz 5, D-44623 Herne
Internet: http://www.martin-opitz-bibliothek.de/
Sammelgebiet: ehemalige deutsche Ostgebiete, Deutschtum in Ost-, Ostmittel- und Südost-
  europa, neue Bundesländer, Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler
Bestandsgröße: ca. 120.000 Bände (Bücher, Zeitschriften, Broschüren etc.) [Jan. 1995]
Pomeranica: ca. 2.500 [1982]4.8


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© 1998 by Gunthard Stübs